Grönland, Island, Spitzbergen, Reisen in Kleingruppen mit Exkursionscharakter

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noch Plätze frei:


Islands Nordosten - Naturerlebnis und Fotoreise 07. - 17.08.2016 mehr...


Islands Westfjorde - Trekkingreise 25.06. - 08.07.2016 mehr...


Spitzbergen - Wander- und Fotoreise in und um Longyearbyen und Pyramiden 04.-12.09.2016. mehr...

 

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Klimaschutzzertifikat für Spitzbergenreise 16.7.-2.8.2014

 

Klimaschutzzertifikat für Spitzbergenreise 15.-24.09.2014

 

Klimaschutzzertifikat für Spitzbergenreise 04.-22.08.2014

 

Klimaaschutzzertifikate für 2013:

 

Klimaschutzzertifikat für Island und Grönland 2013

 

Klimaschutzzertifikat für Spitzbergen 2013

 

 

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Islands Nordosten

Naturerlebnis und Fotoreise

Termine:
08.06. - 18.06.2016
07.08. - 17.08.2016

Reisebeschreibung Islands Nordosten 2016

Reisenummern
IS080616
IS070816
Einmal rund!

Vom 08. bis zum 18. Juni  und vom 07. bis zum 17. August wollen wir uns Island, der Insel, die sprichwörtlich mitten im Atlantik liegt, widmen. Im Vordergrund dieser Reisen steht das Naturerlebnis und die Fotografie. Landschaft gibt es viel in dem dünnbesiedelten Land, das es immerhin auf die Größe von nicht ganz einem Drittel der Fläche von Deutschland bringt.


Unterwegs sein werden wir mit Kleinbussen, um maximal flexibel zu sein, wenn es darum geht, spontane Entscheidungen zu treffen, um Stopps einzulegen, bestimmte Ziele anzusteuern oder sich auf den Weg zu machen, wenn besondere Lichtstimmungen locken.


Zwar soll das Ziel und damit unser Haupteinsatzgebiet die Region um den Mývatn im Nordosten Islands sein, dennoch werden wir Island auf der Ringstraße umrunden, um von möglichst vielen Landesteilen zumindest Eindrücke mitzunehmen. Aber auch auf den längeren Fahrten wird bei lohnenswerten Objekten, und die liefert die Landschaft und auch die Vogelwelt Islands zu genüge, voraussichtlich oft genug auf die Bremse getreten, sodass auch hier die Fotografie zu ihrem Recht kommt.


Die Reisezeiten

Im Juni liegt unsere Reisezeit knapp vor dem jährlichen Sonnenhöchststand, das bedeutet, dass es nachts nicht so richtig dunkel wird. Das Brutgeschäft der Vögel ist in vollem Gange, und die Blumenwelt ist vielfältig und bunt vertreten.


Im August sind viele der Vögel noch da, die Jungtiere werden größer, viele Blumen blühen auch noch. Nachts wird es schon deutlich dunkel. Wer weiß, ob wir nicht wieder Nordlichter sehen? Die Chancen stehen nicht schlecht!

Fahrstrecke 2016


 

Im Gelände
Ist bisher viel vom Fahren die Rede, so soll das lediglich unsere Fahrtroute beschreiben. Viel mehr werden wir uns natürlich im Gelände bewegen. Jeden Tag steht etwas auf dem Programm, wozu die Wanderstiefel geschnürt werden und die Regenkleidung zumindest dabei sein sollte.

 

Neben der Fotoausrüstung, für die jeder selber verantwortlich ist und auch bereit sein sollte, diese mehrere Kilometer zu schleppen, sollte jeder genügend Staukapazitäten im Foto- oder Tagesrucksack haben, um Kleidungsstücke (besagte Regenkleidung, Fleecepullover oder -jacken,...) und etwas zu essen oder trinken dabei zu haben. Wanderstöcke können hilfreich sein, damit ist dann aber wieder zumindest eine Hand zusätzlich belegt.

 

Die Strecken, die wir zu Fuß gehen, werden für sich genommen, alle nicht so furchtbar weit sein, und auch hochalpines gekraxel werden wir nicht unternehmen. Die Zeit, die wir uns an den einzelnen Standorten nehmen, wird aber ausreichend sein, dass auch ambitionierte Fotografen etwas im Kasten haben sollten.

 

Wer?
Es gibt nicht nur Fotoenthusiasten, sondern auch solche, die dem Ganzen hohe, aber nicht absolute Priorität einräumen, solche, die das bestehende Hobby für sich stärker entdecken wollen, solche, die sich dem anfänglich widmen wollen und solche, die als mitreisender Partner sich Island anschauen wollen.
Besonders für letztere ist es oftmals belastend, stundenlang zu warten, bis der Piepmatz endlich in der richtigen Position im passenden Licht sitzt oder bis auch das tausendste Bild vom Wasserfall geschossen wurde.

 

Bei der ersten Fahrt im Juni sind wir voraussichtlich mit zwei Fahrzeugen unterwegs. Daher wird es oft die Möglichkeit geben, die Gruppe aufzuteilen in einen mehr fotografisch orientierten Teil und einen Teil, der sich mehr mit Wanderung und Naturbeobachtung beschäftigt. Dabei gibt es generell keine feste Zuordnung zu den Gruppen, jeder kann jeden Tag entscheiden, wozu er tendiert. Auch wer gern einen bestimmten Punkt mit eingebunden wissen will, bespricht dieses am besten mit dem Guide um zu klären, ob es möglich ist. Sonnenauf- oder -untergänge, Gipfelsturm oder auch nur ein bereits besuchtes Ziel noch einmal anzuschauen - nichts soll ausgeschlossen werden!


Im August ist die Gruppe etwas kleiner, aber auch hier gilt es, Fragen oder Wünsche an den Guide heranzubringen - vieles ist möglich!


Wetter?
Wetterprognosen sind schwer, wir werden uns aber bemühen, in dieser Beziehung aktuell zu sein, um die Tagesziele entsprechend festzulegen. Wechselhaftes Wetter ist aber zu erwarten und man sollte darauf eingestellt sein. Die Temperaturen sollten uns im Juni, aber auch Mitte August keinen Frost bescheren, bei günstiger Wetterlage können die Temperaturen andererseits am Tage 20 Grad durchaus erreichen. Die Region um den Myvatn gilt gemeinhin als eine der niederschlagsärmeren Region Islands, was uns auf gutes Wetter hoffen läßt - wenigstens zeitweise.


Denken Sie aber immer daran, dass wir uns hier nur knapp unterhalb des Polarkreises aufhalten!

 

Dach über dem Kopf
Auf dieser Reise machen wir es uns bequem in festen Herbergen und Gästehäusern. Der Standard ist einfach, aber gut. Vor allem haben wir aber die Möglichkeit uns auszubreiten, was insbesondere die Trocknung feucht gewordener Kleidung angeht. Oft genug werden wir auch abends zusammensitzen, um über den vergangenen Tag zu sprechen, den kommenden zu planen, um zu betrachten, was uns vor die Linse gekommen ist, was man anders machen kann und so weiter.

 

Die festen Unterkünfte bieten eben die Gelegenheit, auch schon mal am Laptop zu arbeiten, wobei sich nicht jeder aufgerufen fühlen muss, ein solches Ding auch mitzunehmen. Auch mal der eine oder andere Vortrag über Land und Leute und die Fotografie steht auf der Agenda.

 

...und auf der Gabel?
Auch für eine Reise gilt: die Liebe geht durch den Magen. Ob die Liebe auch entfacht wird, hängt zumindest zum kleinen Teil auch von den Teilnehmern ab. Das Frühstück bekommen wir in den Unterkünften größtenteils als Buffet, teils aber auch als "self-service", wobei der Kühlschrank entsprechend bestückt ist und wir uns bedienen. Abends suchen wir an einigen Tagen die örtliche Gastronomie auf. An den anderen Abenden und für die Verpflegung über Tag sind wir insofern selber verantwortlich, als dass wir es gemeinsam bewerkstelligen. Gemeinsam heißt, dass es zum Gelingen beiträgt, wenn mal der eine oder andere mit anpackt bei Zubereitung und Verteilung oder hinterher. Es soll keinen festen Dienstplan geben, aber die Guides freuen sich über helfende Hände. Nahrungsmittelgewohnheiten (Vegetarier oder Veganer,...) und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sollten uns zeitig genug mitgeteilt werden. Sonst? Sonst gibt es halt nichts auf der Gabel!

Dettifoss

 

Was auf unserem Weg liegt (oder liegen kann)...

Zu Beginn der Reise holen Wir Sie am ersten Tag der Reise am Flughafen in Keflavik ab. In dem Ort haben wir auch unsere Unterkunft für die erste Nacht, und hier beginnt auch unsere Betrachtung des Landes.


  • Keflavik - wer früh anreist, wird ein wenig Zeit haben, sich den alten Hafen mit einigen historischen Gebäuden anzuschauen. Das Duushus bietet eine sehenswerte Dauerausstellung mit Miniaturen isländischer Fischereischiffe aller Epochen
  • Reykjavik - ...ist eigentlich eine eigene Reise wert. Wir wollen es uns nicht entgehen lassen, wenigstens einen kurzen Blick in die Innenstadt zu werfen. Hallgrimskirkja, Dom, Harpa, Ainghus, Wikingerschiffskulptur können auf unserem Weg liegen. Zum Besorgen fehlender Ausrüstung ist vielleicht auch etwas Zeit.
  • Akureyri - die schöne Stadt am Eyjafjördur wollen wir nicht liegen lassen, ohne ihr einen Besuch abzustatten. Klimatisch begünstigt und geschützt durch die umliegende Bergwelt präsentiert sich die Stadt recht grün, obwohl es zum Polarkreis nicht mehr weit ist. Als viertgrößte Stadt ist sie zudem ein bedeutendes Wirtschafts-, Dienstleistungs- und Kulturzentrum im nördlichen Island.
  • Goðafoss - sehr schöner Wasserfall des Skjálfandafljót, der hier über eine Stufe von 12 m in mehreren nebeneinanderliegenden Fällen stürzt. Ost- und Westseite leicht erreichbar. Zu empfehlen bei Licht aus Nordosten oder Osten.
  • Mývatn - stark gegliederter großer und flacher See, Brut- und Lebensraum einer sehr vielfältigen Vogelwelt, insbesondere viele Entenarten, von denen einige nur hier ihr Brutrevier haben. Wir sind im Juni in der Hochphase des Brutgeschäfts hier. Aber auch im August sollten noch genügend Tiere hier sein, um schöne Beobachtungen machen zu können.
  • Hverfell - einzigartiger großer „Mondkrater", der aus einem einzelnen Ausbruchsereignis resultiert und nicht durch spätere vulkanische Ereignisse überformt wurde. Sehr schöner Überblick über den Myvatn und die Region. Sonnenauf- oder -untergänge sind empfehlenswert.
  • Dimmuborgir - stark gegliederte Lavalandschaft mit Zinnen, Löchern und Höhlen. Das Zusammenspiel Lava mit einem darunterliegenden feuchten Untergrund hat Dampfschlote entstehen lassen, die stehen blieben und nun den Charakter dieses Gebietes bestimmen. Hier steht auch die „Kirche", die die Natur geschaffen hat. Besonders die Kirche ist im Morgen- oder Vormittagslicht empfehlenswert.
  • Dettifoss, Selfoss und Hafragilsfoss - durch ihre enge räumliche Nähe können dieses drei großen Wasserfälle des Jökulsá á Fjöllum zusammen betrachtet werden. Der größte von ihnen, der Dettifoss, bietet mit seiner Fallhöhe von mehr als 40 Metern und seinem enormen Wasserreichtum besonders zur Schneeschmelze einen unvergesslichen Eindruck. Je nach Tageszeit und Licht bietet sich die Ost- oder Westseite an.
  • Ásbyrgi - die Burg der Asen ist geologisch betrachtet das sich an dem Eyjan aufspaltende trockengefallene Tal des Jökulsá , der an dieser Stelle einmal einen imposanten Wasserfall bildete. Ein hufeisenförmiges Tal mit hohen Basaltklippen und eindrucksvollem Inselberg ist geblieben.
  • Hverir und Námafjall - es zischt, faucht und dampft, es blubbert und stinkt. Es gibt also alles, was ein Geothermalgebiet braucht. Das direkt angrenzende Námafjall zu besteigen, um einen Blick über die gesamte Landschaft zu erhalten, ist zudem lohnenswert.
  • Leirhnjúkur und Leirhnjúkshraun - erdgeschichtlich erst einen Wimpernschlag ist es her, dass großer Eruptionen riesige Lavadecken sich über das Land ausbreiten ließen. Fast pechschwarz liegt die Oberfläche des Leirhnjúkshraun in der Landschaft und grenzt sich scharf ab zu älterer Lava oder spärlich grünem Bewuchs auf nicht überflossenen Flächen.
  • Húsavik - ein Fischereistädtchen an der großen Bucht Skjalfandi, die von einer nicht geringen Anzahl von Walen zum Fressen aufgesucht wird. Wir suchen diese Bucht zum Betrachten der großen Meeressäuger auf. Das uns auch Papageientaucher und viele andere Seevögel vor die Linse kommen können, soll uns auch nicht stören.
  • Höfn - kleine und historisch nicht alte Stadt, die ihren Aufschwung besonders nach Fertigstellung der Ringstraße erlebte. Vielleicht ist ein wenig Zeit für den Besuch der Gletscherausstellung.
  • Vik - kleine Stadt im Süden Islands. Sehenswerte schwarze Strände und Vogelfelsen machen einen Besuch lohnenswert. Auch Dyrhólaey, ein Loch im Fels, lohnt der Betrachtung.
  • Jökulsárlón - Eine Zunge des Vatnajokull kalbt in diese Bucht, die nur mit einem engen Ausgang mit dem Meer verbunden ist. Das Eis staut sich und bietet eine großartige Farbvarianz und Kulisse. Tausende von Seevögeln bereichern das Bild noch zusätzlich und erfüllen es mit Leben. Vielleicht gelingt es uns, das Licht des Vormittags zu nutzen.
  • Skógafoss - eindrucksvoller Wasserfall über die 60 Meter hohe Klippe der ehemaligen Küstenlinie.
  • Seljalandsfoss und Gljúfrabúi - schöne, fast seidige Wasserfälle. Bei erstem kann man "hinter das Wasser" gehen, was aber eine sehr feuchte Angelegenheit sein kann (was aber durchaus die Sache wert ist).


Und dann sind wir auch irgendwie am Ende der Reise angekommen. Die letzte Übernachtung werden wir in Reykjavik einlegen, wo wir am vorletzten Abend aber möglicherweise spät ankommen werden. Mit dem Frühstück am letzten Tag endet unsere Tour durch dieses einzigartige Land. Je nach Ihrer eigenen Reiseplanung nehmen Sie den öffentlichen Transferbus (Flybus) vom zentralen Busterminal in der Stadt zum Flughafen, oder Sie verbringen noch etwas Zeit in der Hauptstadt Islands, es lohnt sich!

Schlammblase

 

Fotografie und Fotoworkshop auf dieser Reise


Ein stimmungsgeladenes und gut fotografiertes Bild ist nicht nur immer wieder schön anzusehen. Es ist viel mehr. Es ist gelebte Leidenschaft und Emotion, ein unvergessliches Naturgefühl.

 

Wir werden uns mit der Naturfotografie in all Ihren Facetten beschäftigen. Landschaft, Panorama, Tierwelt und Macro. Die Verbindung aus Natur und Fotografie ist in Island auf eine besondere und einmalige Weise zu erleben.

 

Die Gelassenheit der Menschen und der isländischen Kultur sind dabei ansteckend und runden das Erlebnis der Reise in jeglicher Form ab.

 

Wir möchten Sie mitnehmen auf diese Reise. Mit Daniel Zehrfeld begleitet Sie ein Orts- und Fachkundiger Guide, der Ihnen neben Einblicken in all die Schönheit, zugleich als Ratgeber für Ihre individuelle Art zu fotografieren zur Seite steht und Ihnen ermöglicht, Ihre Fotografie für sich weiter zu entwickeln.

 

Ob Sie dabei die Fotografie gerade neu für sich entdeckt haben oder schon zu den Fortgeschrittenen zählen, spielt dabei keine Rolle. Wir werden gemeinsam auf die Suche gehen, nach den besten Lichtstimmungen, den großen und kleinen Motiven. Jeder kann hier sein Wunschmotiv finden und Sie werden begleitet, es gelungen einzufangen.

 

Sie werden sehen. Ganz von selbst stellt sich dann eine besondere Art der Erholung ein, die Sie sicherlich nachhaltig mit nach Hause begleiten wird.

 

Die ersten fotografischen Erfahrungen werden wir gemeinsam in Reykjavik sammeln. Die Hauptstadt Islands mit der Hälfte der Einwohnerzahl des ganzen Landes hat Ihren ganz eigenen Charme. Die kulturelle Prägung durch die Wikinger ist dort unverkennbar. Auf deren Spuren werden wir ein wenig durch die Stadt streifen, uns mit der Architekturfotografie, den Grundlagen der Bildgestaltung befassen und uns auf das Land einstimmen.

 

An Islands Nordküste steigen wir dann ganz in das Thema Naturfotografie ein. Um Akureyri, begeben wir uns in die einsameren Gefilde Islands. Hier erwartet uns Natur pur und viel Ruhe. Ein Wechsel aus Landschafts- und Tierfotografie wird uns hier erwarten.

 

Den speziellen Anforderungen der situativen Tierfotografie werden wir uns anschließend bei Húsavik widmen. Hier heißt es zu reagieren und ein schnelles Auge zu haben. Denn nicht nur die äußerst lustig anmutenden Papageientaucher sind flinke Schwimmer und Flieger auf See. Es gilt dort auch Ausschau zu halten nach den majestätischen Buckelwalen. Der fotografische Umgang mit diesen Gegebenheiten wird hier unser Thema sein.

 

Das Gebiet rund um den Mývatn wird unser großes Ziel sein. Dieses Geothermalgebiet hat es für jeden Naturinteressierten und Fotografen ins sich. Hier gibt es Motive satt. Alle Arten der Bild- und Lichtgestaltung sind hier möglich. Der Zauber einmaliger Lichtstimmungen der Lavafelder, die Vogelwelt rund um den See, dampfende und qualmende, nach Schwefel riechende Spalten und Risse im Erdreich. Brodelnde Schlammtöpfe und Vulkankrater, die wir besteigen werden. Gegensätzlicher kann man sich eine Landschaft kaum vorstellen.

 

Wir besuchen auch den energiereichsten Wasserfall Nordeuropas, den Dettifoss und lernen dort die Gewalt des Wassers in weich fließender Bewegung ins Bild zu bringen. Hier kann man sogar bei hellem Sonnenschein faszinierende Regenbögen mit der Kamera einfangen.

Im Süden erwarten uns dann Fjorde, Sanderflächen, die bläuliche Kälte des Eises vom Vatnajökull und tausende Küstenseeschwalben.

 

Egal wo wir uns auch fotografisch betätigen wollen, wir werden stets für Ihre Fragen rund um die Fotografie und die geographische Landeskunde zur Verfügung stehen. Abends gilt es dann, in gemütlicher Runde, das Erlebte untereinander auszutauschen und die besten Bilder des Tages gemeinsam zu betrachten und voneinander zu lernen.

 

Hierbei möchten wir Ihnen Tipps und Tricks verraten, die Ihnen mit einfachen Mitteln eine eindrucksvolle Bildgestaltung ermöglicht und auch die nachträgliche Bearbeitung am Rechner soll hier natürlich nicht zu kurz kommen. Von der Blende bis hin zur Langzeitbelichtung wird alles dabei sein.

Fotoausrüstung; was so dabei sein kann...

 

Sinnvoll wird es sein, Sie bringen die folgenden Utensilien für eine gelungene Natur- und Fotoreise gleich mit:

 

  • Ganz wichtig: die eigene Kamera (es werden keine Kameras gestellt. Im besten Falle bringen Sie eine Spiegelreflexkamera mit, denn hier ist der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Tauglich sind auch Systemkameras und bedingt Bridge-Kameras)
  • Stativ
  • Wechselobjektive (wir werden neben der faszinierenden Landschaft, auch Macro-Fotografie betreiben und für die Tierwelt bieten sich Telebrennweiten zwischen 200mm und 400mm sehr gut an)
  • Filter: Polarisationsfilter, sehr dunkle Grau-Filter, Grau-Verlaufsfilter (Hier bietet sich das System von Cokin oder Lee sehr gut an, da man für fast alle Objektivarten das passende Filter bekommt)
  • Zubehör (Blitzgerät, Fernauslöser für Langzeitaufnahmen usw.)
  • Fototasche oder Fotorucksack mit Stauraum für unsere Tagesexkursionen
  • Ausreichend Speicherplatz
  • Akkus und Ladegerät
  • Übertragungskabel für Rechner oder Kartenlesegerät
  • LED Taschenlampe oder LED Stirnlampe (nicht nur gut, um des Nachts den Weg zu finden, sondern auch, um manche Motivsituation spannender gestalten zu können)
  • Laptop oder Tablet, um die Bilder zu speichern oder auch gleich betrachten und bearbeiten zu können
  • Regenschutz für Kamera und Objektive (auch gegen Sprühwasser bei Wasserfällen), Abwisch- und Reinigungstücher

 

Daniel Zehrfeld

 

Ich werde Sie auf dieser Reise begleiten: Daniel Zehrfeld


Jede große Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Mich selbst hat Island vom ersten Tag an in seinen Bann gezogen.

 

Die Kontraste der Landschafts- und Tierwelt, wie sie in Island extremer kaum sein könnten, sind für mich Inspiration und ein Gefühl innerer Freiheit. Sich auf dieses Land einzulassen, bedeutet für mich die Möglichkeit zu nutzen, unendlich Vieles zu entdecken, im Großen, wie auch im ganz Kleinen. Das Bild, welches dabei entsteht, ist das Ergebnis einer intensiven Emotion.

 

Als Geograph und Naturfotograf möchte ich Sie gerne mitnehmen und daran Teil haben lassen. Kommen Sie mit und lernen Sie die raue und faszinierende Schönheit Islands aus einem ganz neuen Blickwinkel kennen. Sich auf das Naturerlebnis einzulassen heißt, sich inspirieren zu lassen und eine wundervolle und nachhaltige Lebenserfahrung machen zu können.

 

Was über viele Jahre hinweg für mich ein leidenschaftliches Hobby war, ist mittlerweile mein Beruf geworden. Menschen, die sich für Themen rund um die Fotografie und Umwelt interessieren mit hinaus auf Tour zu nehmen und dabei neben fotografischen Inhalten auch die Geographie unserer Landschaften zu vermitteln, macht mir persönlich die größte Freude.

 

Die meisten Menschen tragen den Wunsch in sich, Natur in ihrer Ursprünglichkeit und intakter Form, sei es während eines Urlaubes oder der Freizeit am Wochenende, erleben zu wollen. Dafür muss diese aber auch erhalten werden.

 

An das Zitat von Goethe angelehnt "Man sieht nur, was man weiß" gilt für mich auf meinen Foto-Reisen grundsätzlich immer, dass jeder nur achten und schützen kann, was man kennt und versteht. Dabei hilft mir die Naturfotografie, die eigene Blickrichtung und Wahrnehmung vieler natürlicher Schönheiten zu verändern und meinen Horizont zu erweitern.

 

Wenn wir beginnen zu verstehen, dann lernen wir auch, Natur und natürliche Einflüsse, bzw. natürliche Gegebenheiten nicht als "unsere", des Menschen Gegner, zu betrachten, sondern im Einklang mit unserer Umwelt zu leben und sie als Teil unseres Lebens zu betrachten. Wenn wir uns auf das Naturerlebnis einlassen, werden wir die einmalige Chance bekommen, uns als gleichberechtigt mit allen anderen Lebensformen dieser Erde zu betrachten.

 

Fasziniert von der Kraft der Natur und der Sensibilität der Ökosysteme absolvierte ich mein Studium der Geographie an der Universität Tübingen bis 2009. Seit nunmehr 13 Jahren bin ich im naturfotografischen Feld in stetiger Selbst- und Weiterentwicklung. Dabei hatte ich in den letzten Jahren immer die Möglichkeit, unterschiedlichste Projekte im Bereich Fotografie und geographischer Umweltbildung durchzuführen.
Hierzu zählen neben den fotografischen Workshops und Tagestouren auch Buchprojekte zusammen mit dem Hinstorff Verlag in Rostock und Kooperationen mit dem Deutschen Jugendherbergswerk, sowie die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Reiseveranstaltern, welche alle sehr auf umweltverträgliches Reisen und Naturverständnis bedacht sind.

Sich auf die Natur einzulassen, bedeutet für mich Emotion, Leidenschaft, persönliche Entwicklung und Freiheit.

Ich freue mich auf Sie!

Eistaucher

Reiseleistungen und Preise


Titel: Islands Nordosten - Natur- und Fotoreise
Termine: 08.06. - 18.06.2016 + 07.08. - 17.08.2016

Reisenummer: IS080616 + IS070816


  • 11-tägige geführte Foto-Rundreise ab Flughafen Keflavik / Island; Reiseende in Reykjavik
  • 10 Übernachtungen in Gästehäusern/Pensionen im Doppelzimmer (Einzelzimmer auf Anfrage); davon 2 Übernachtungen in der Region Reykjavik/Keflavik, 1 Übernachtung in der Region Akureyri, 6 Übernachtungen in der Region Mývatn, 1 Übernachtung in der Region Höfn
  • alle notwendigen Transfers und Fahrten in Kleinbussen
  • Verpflegung: Frühstück, Abendessen, über Tag Snacks oder Lunchpakete, Getränke (nicht alkoholisch) zu Mahlzeiten; teils wird für die Zubereitung der Mahlzeiten und das Auf- und Abdecken um Mithilfe durch die Guides gebeten
  • tägliche geführte Wanderungen im Gebiet des Mývatn, bzw. Tagesausflüge (mit Fahrstrecken verbunden), witterungsabhängig
  • Walsafari ab/bis Húsavik
  • Eintrittsgelder für Hverir, Leirhnjúkur und Vogelstation Fuglasafn Sigurgeirs
  • Anleitung zur Fotografie, Fotoworkshops und Vorträge zu Fotografie und Landeskunde im Gelände und teils abendlich in der Unterkunft
  • Reiseleitung durch Daniel Zehrfeld*; bei dem Termin vom 08.06. - 18.06.2016 wird Uwe Maaß als zweiter orts- und fachkundiger Guide dabei sein.


*(sollte aus unvorhersehbarem, erstem und dringendem Grund Daniel Zehrfeld nicht als Reiseleiter zur Verfügung stehen, behält sich der Veranstalter vor, ersatzweise einen anderen gleichwertigen Orts- und Fachkundigen Leiter einzusetzen)

 

Preis pro Person: 2690 €*

 

Viel Geld? Schon, aber vergleichen Sie unsere Leistungen und Preise einmal mit anderen Anbietern! Buchen Sie diese Reise als Einstimmung in die Arktis und kommen im Anschluss auf die Reise vom 02.-09.09.2015 mit nach Ostgrönland (8-Tage Scoresbysund auf dem Zweimaster Ópal unter der Leitung von Rolf Stange, Flug ab/bis Reykjavik) erhalten Sie 10 % Rabatt auf den Reisepreis und die zusätzliche Nacht in Reykjavik vom 01.-02.09. (Unterbringung im Gästehaus o.ä., DZ, Frühstück)


*(bei Unterbringung im Doppelzimmer (½ Doppelzimmer), Einzelzimmerpreise auf Anfrage)


Interesse? Wie geht es weiter?


Für weitere Informationen, Vormerkungen oder Buchungen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Bei Fragen zur Fotografie oder Fotoausrüstung wenden Sie sich auch gerne direkt an Daniel Zehrfeld, möglichst per Mail an info@zehrfeld-fotoreisen.de.


Für andere Reiseinformationen, Vormerkungen oder Buchung wenden Sie sich an uns, die Geographische ReiseGesellschaft unter 02536/3435692 oder per Mail an info@geo-rg.de.