Samstag, 23. Juli 2016

Landschulheim Schloss Heessen

Seiteninhalt

Jgst. 12:  Besuch des Zentrums für internationale Lichtkunst in Unna

 

Wer dachte, es würde eine Brauereibesichtigung stattfinden, hatte sich getäuscht!

In den Räumen, v.a. den Kellern der ehemaligen Lindenbrauerei in Unna, besichtigte die Jahrgangsstufe 12 am 12. Oktober 2009 zusammen mit Frau Kramer und Herrn Spiegelberg Installationen international bekannter Lichtkünstler.

Mit Hilfe einer Phase der Vor- und Nachbereitung dieses Besuches sollten die SchülerInnen bewusst die Führung durch die Installationen und die Lichtobjekte aufnehmen, verarbeiten und reflektieren.

Die folgenden Zitate entstammen diesen Phasen.

Was erwartete uns? Die Frage stellten sich alle vor dem Besuch. Einige dachten an das “Spiel mit Lichteffekten und Hell-, Dunkelkontrasten“, andere rechneten mit „optische[n] Täuschungen und Lichteffekte[n]“.

Diese Erwartung wurde auch bestätigt.  Aber wahrgenommen wurde vor allem „das Spiel mit dem Licht […] und dass der Künstler einen mit Licht manipulieren kann“.  Des Weiteren konnte man die Begriffe Lichtdesign und Lichtkunst differenziert begreifen. Das Lichtdesign „ist funktionell und gestaltet Räume“, während die Lichtkunst „ individuell“ und „für sich selbst" steht.

„Die einzelnen Lichtkunstwerke [sind] in die Räume integriert“ und man kann „durch Bewegung selbst an der Gestaltung teilnehmen“. Optische Täuschungen („Sachen, die uns das Auge vorgab zu sehen, jedoch nicht wirklich da waren“) bergen „die Möglichkeit, dass Licht unser Denken verändert“. Kunstinstallationen wurden gesehen und erlebt. Wobei ein echtes High-Light (im wahrsten Sinne des Wortes) die Installation <Der reflektierende Korridor> von Olafur Eliasson war, bei der “Wasser, das von der Decke tropfte, in Zeitlupe [fiel], indem ein Stroboskop eingesetzt wurde“. Ebenso faszinierte <Floater>, eine Installation von James Turell, die begehbar ist und die Grenze unsere Wahrnehmung verdeutlicht. Das <Théatre d´ombres> löste bei einigen sogar „schreckliche Erinnerungen wach“, an menschliche Ängste und Alpträume.

Die Begleiter aus dem Museum erläuterten Wissenswertes zu Künstlern und Kunstwerken, u.a. „die Absicht [des Künstlers], welche für einen vielleicht gar nicht vorstellbar ist“. „Die Führung war überraschend und durchaus gelungen“, beide Führer „waren sehr nett und haben gut erklärt“.

Insgesamt war der Besuch “eine gute Erfahrung“, „interessant und aufschlussreich“, man war „positiv überrascht“, „es hat Spaß gemacht“, und auf jeden Fall war der Besuch in der Nachbarstadt Unna „besser als Schule“.

 

Kra und Jgst. 12

 

[Diashow...]

SeitenanfangDruckversionEmpfehlenZurück zur letzten Seite
           
< Juli 2016 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31