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Zentrenkonzept für die Stadt Oelde

Ziele


Die Einzelhandelslandschaft einer Stadt ist stetig im Wandel.

 

Aufgrund dessen hat die Stadt Oelde in ihrem Stadtentwicklungskonzept 2015 + die Erhaltung und Entwicklung der Innenstadt als Ziel formuliert.

 

Zudem wurde ein Kapitel zur Stärkung der Ortsteile verfasst, in dem die wirtschaftliche Eigenständigkeit und die Attraktivität als Wohnstandort - zu der eine gute Nahversorgung zählt - hervorgehoben wurde.

Um dies zu erreichen, darf kein Einzelhandel mehr auf der „Grünen Wiese" angesiedelt werden. Eine Verödung der Innenstädte ist zu verhindern.

 

Dies ist auch die grundlegende Forderung des novellierten Landesentwicklungsprogramms (§ 24a LEPro), welcher die Ansiedlung des großflächigen Einzelhandels zum Schutz der Versorgungsstruktur in den Zentralen Orten regelt. § 24 a LEPro NRW verlangt von den Kommunen eine räumliche und funktionale Festlegung der Haupt-, Neben- oder Nahversorgungszentren als zentrale Versorgungsbereiche und legt Kriterien zur Abgrenzung fest.

 

Zentrale Versorgungsbereiche sollen sich neben ihrer Wohnfunktion durch „ein vielfältiges und dichtes Angebot an öffentlichen und privaten Versorgungs- und Dienstleistungseinrichtungen der Verwaltung, der Bildung, der Kultur, der Gesundheit, der Freizeit und des Einzelhandels und eine städtebaulich integrierte Lage innerhalb eines im Regionalplan dargestellten Allgemeinen Siedlungsbereichs und eine gute verkehrliche Einbindung in das öffentliche Personennahverkehrsnetz" auszeichnen.

 

Ziel der Stärkung der Zentralen Versorgungsbereiche ist die Stärkung der Innenstädte sowie die Gewährleistung einer funktionierenden, flächendeckenden, wohnortnahen Grundversorgung. Somit soll insgesamt eine Standortstärkung erreichen werden.

Aus diesen Vorgaben ergab sich für die Stadt Oelde ein Handlungsbedarf im Bereich Einzelhandel konzeptionell aktiv zu werden. Ein Zentrenkonzept dient hierbei als Grundlage für die weitere Stadtentwicklung und verbindliche Bauleitplanung. Aufgrund dessen hat der Rat der Stadt Oelde in der Sitzung vom 9. Juni 2008 beschlossen, ein Zentrenkonzept für die Stadt Oelde erstellen zu lassen. Das Zentrenkonzept ist

  • eine städtebaulich funktionale Gesamtkonzeption für die Einzelhandelsentwicklung der nächsten Jahre,
  • eine Entscheidungsgrundlage für die Stadt und den Rat,
  • eine Arbeitsbasis und Leitlinie für die Stadtplanung (Rechtssicherheit der Bauleitplanung), für das Citymanagement, das Leerstandsmanagement und die Wirtschaftsförderung sowie
  • eine Hilfestellung und Anhaltspunkte für den Oelder 
    Einzelhandel, Immobilieneigentümer und Investoren.

Das Büro Stadt + Handel aus Dortmund wurde nach einem umfassenden Auswahlverfahren mit der Erstellung des Zentrenkonzeptes betraut. Umfangreiche Untersuchungen, Analysen und Befragungen wurden durchgeführt. Das Konzept ist jedoch nicht allein die Arbeit eines einzigen Planungsbüros, sondern ein Ergebnis der Zusammenarbeit von

  • Stadt + Handel
  • Verwaltung (Stadtplanung, City-Management, Wirtschaftsförderung)
  • Bezirksregierung
  • Industrie- und Handelskammer
  • Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland
  • Gewerbeverein Oelde

Der Entwurf für das Zentrenkonzept mit der Abgrenzung der Zentralen Versorgungsbereiche für Oelde sowie der Oelder Sortimentsliste, welche anhand der umfassenden Grundlagenermittlung erstellt wurden, wurde am 26. Januar 2009 durch den Rat der Stadt Oelde beschlossen und ist somit verbindlich.
 
Das Konzept ist nicht statisch zu sehen, sondern wird ähnlich wie das Stadtentwicklungskonzept 2015+ im Laufe der Zeit überprüft, gegenbenfalls angepasst und fortgeschrieben werden.

Hinweis:

Das Zentrenkonzept wurde aufgrund seiner Größe in mehrere pdf-Dateien aufgeteilt.


Für Wünsche, Fragen und Anregungen steht Ihnen hier ein Kontaktformular zur Verfügung.