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Abgeschlossenheitsbescheinigung


Bei der Bildung von Sondereigentum nach dem Wohnungseigentumsgesetz bedarf es einer Bescheinigung der Abgeschlossenheit gegenüber dem Grundbuchamt. Diese Bescheinigung wird bei der Bauaufsichtsbehörde beantragt und nur dann erteilt, wenn die entsprechenden Wohnungen nach bauaufsichtlichen Kriterien abgeschlossen sind. Zweck der Abgeschlossenheitsbescheinigung ist es, Eigentum zum Zwecke der Rechtsklarheit abzugrenzen.
 
Grundsätzlich müssen Wohnungen von anderen Wohnungen und fremden Räumen abgeschlossen sein. Erforderlich ist zudem ein eigener, abschließbarer Zugang unmittelbar vom Freien, von einem Treppenraum, einem Flur oder einem anderen Vorraum. Voraussetzung ist hierfür ein baulicher Abschluss. An Trennwände und Decken zwischen Wohnungen (und anders genutzten Räumen) sowie den Schallschutz werden konkrete Anforderungen gestellt.
 
Das Erfordernis der Abgeschlossenheit greift aber nicht bei Wohngebäuden mit 2 Wohneinheiten. Hier können demnach z. B. Hauseingang, Vorraum, Treppenraum usw. gemeinsam genutzt werden. Die zweite Wohnung ist dann eine so genannte Einliegerwohnung.
 
Der in den vorzulegenden Unterlagen aufgeführte Lageplan darf keinen kleineren Maßstab als 1 : 500 haben, darf nicht älter als 6 Monate sein und muss von dem zuständigen Katasteramt oder einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur angefertigt sein.

 

Die Gebühren betragen je Sondereigentumsanteil 50,00 Euro, je Sondereigentumsanteil im Bestand 100,00 Euro. Für jede Mehrausfertigung werden 30,00 Euro erhoben.

Ihr Ansprechpartner


Fachdienst Bauordnung
Wolfgang Kinzel
Telefon   02522 / 72 - 405
Fax         02522 / 72 - 443
E-Mail     wolfgang.kinzel@oelde.de
 

vorzulegende Unterlagen:

 

  • Formloser Antrag (mind. 2-fach)
  • Lageplan (Maßstab 1:500)
  • Grundrisse