Grönland, Island, Spitzbergen, Reisen in Kleingruppen mit Exkursionscharakter

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Island - Informationen zum Reiseziel


Landeskundliches ( & gut zu wissen!)


Größe und Lage: Fläche 103.000 km² (nicht ganz 1/3 von Deutschland), direkt südlich des Polarkreises im Nordatlantik gelegen; nächste Nachbarn: Bis Grönland sind es ca. 300 km, bis auf die Faröer-Inseln ca. 500 km, nach Schottland und nach Norwegen ungefähr 1000 km (jeweils Küste zu Küste) 


Landschaften und Landesnatur: Island besitzt eine ziemlich kompakte Form, die im Westen mit den Halbinseln Reykjanes, Snaefellsnes und den Nordwestfjorden recht stark gegliedert ist. Das zentrale Hochland ist nicht besiedelt und weitflächig vegetationslos. Im Nordwesten und Osten gibt es weite Hochflächen, die durch Fjorde zergliedert werden. Besonders im südlichen und zentralen Bereich machen große Plateaugletscher die Landschaft aus, hier ist v.a. der Vatnajökull zu nennen mit seiner Eisfläche von ca. 8000 km². In küstennahen Gebieten, v.a. im Süden gibt es einen Gürtel flacher und tiefer Bereiche, das sind die am stärksten besiedelten und landwirtschaftlich genutzten Regionen.Island ist ein erhöhter Teil des Mittelatlantischen Rückens und wird von Süd nach Nord von einer sehr aktiven vulkanischen Spreizungszone durchzogen. Die oberflächlich anstehenden Gesteine sind vulkanischen Ursprungs (meist Basalte), nur in den flachen Küstenebenen lagern marine Sedimente über den vulkanisch gebildeten Decken.


Besiedlung und Städte: Die Insel ist nicht gerade klein, es leben aber in etwa nur 330 000 Menschen auf Island und davon wieder ungefähr 200 000 in der Region um die Hauptstadt Reykjavik. Das bedeutet, dass der Rest ziemlich leer ist, und das stimmt für den größten Teil des Inselinneren, das Hochland, auch wirklich! Größere Städte gibt es mit Keflavik/Njardvik ganz im Südwesten, Akureyri im Norden und auch Egilstadir im Osten und noch einige andere, wobei die wenigen größeren gerade einmal auf je 20 000 Einwohner kommen, viele der kleineren Siedlungen und Städte kommen gerade einmal auf wenige hundert bis tausend Einwohner und gelten oft damit schon als bedeutendes Zentrum in einer Region! Und noch eine Zahl zur Veranschaulichung: Durchschnittlich leben in Island 3 Menschen pro km², in Deutschland sind es ungefähr 250 !


Geschichte: über dieses Thema könnte man Bücher schreiben, was die Isländer auch zum Glück seit Anfang an getan haben: die Landnahme-Bücher und die Sagas. Früheste Siedlungsspuren weisen auf eine gewisse Besiedlung schon vor der Ankunft der Wikinger hin, wahrscheinlich aus dem Raum Irland durch Mönche in der Zeit des 7. und 8. Jahrhunderts. Die darauf folgende Besiedlung aus dem skandinavischen Raum zog die enge Verflechtung in kirchlicher wie auch politischer und handelsmäßiger Beziehung zu Norwegen und später auch Dänemark nach sich. Die Abhängigkeit vom "Kontinent" führte teils auch zu großer Not und der Einfluss von außen war enorm, dennoch blicken die Isländer mit ihrem "Alpthing" auf eine über 1000-jährige eigene Demokratie-Geschichte zurück.


Klima: Island liegt in dem Bereich, in dem oft die Luftmassengrenze der Polarfront verläuft, das heißt, dass hier warme Luftmassen aus dem Süden auf kalte aus dem Norden zusammentreffen, hier entstehen die "Island-Tiefs". Und das zieht Wechselhaftigkeit und Wind nach sich, aber nicht immer. Auch stabile "Hochs" können für phasenweise ruhiges und schönes Wetter sorgen (dann ist meist bei uns in Mitteleuropa Mistwetter!). Generell dämpft das Meer die jahreszeitlich großen Temperaturunterschiede, dennoch kann das Thermometer im Sommer über 20 Grad steigen, im Winter bei Nordströmungen kann es auch in der Gegenrichtung auf - 20 Grad sinken, im zentralen Hochland und über den großen Gletscherkappen auch noch deutlich darunter. Meist ist es irgendwo dazwischen und auch ganz erträglich, probieren Sie es aus! Der Wind kann stak sein und man sollte sein Auto nie mit dem Heck in den Wind stellen, gegen Regen sollte man sich auch bei jeder Reise wappnen.

Reiseinfos



Reisezeiten: Island geht immer; im Sommer kann es angenehm warm sein und es ist immer hell. Aber wir sind nicht auf einer Spielwiese, sondern hoch im Norden. Auch im Sommer kann es Kaltlufteinbrüche aus dem Norden geben mit Sturm und Schneefall. Gerade für Trekking-Reisende gilt daher, gute Ausrüstung ist unerlässlich, Vorsicht, nie ganz alleine gehen und immer jemandem mitteilen, wo man ist! Informationen bietet hier der Service safetravel.is. Im Spätsommer und dann im Herbst nimmt die Tageshelligkeit rasch an Länge ab, es beginnt ab September die Zeit der Nordlichter. Es wird kühler und die durchschnittliche Windgeschwindigkeit nimmt zu. Im Winter kann es viel Schnee geben, der gerade in höheren Lagen auch länger liegen bleibt. Die raschen Wetterwechsel lassen den Schnee aber gerade im Süden und in den flacheren Landesteilen oft auch schnell wieder verschwinden. Das Autofahren kann sich unter diesen Bedingungen schon als anspruchsvoll erweisen! Vorsicht walten lassen und sich über die Verhältnisse informieren ist wichtig! Der Frühling ist dann ebenfalls wieder eine Zeit des Übergangs. Die Tage werden länger, bis in den April hinein ist es für Nordlichter nachts dunkel genug. Es kann noch Schnee und Sturm geben wie auch schon frühlingshaftes Wetter. Die Vögel kommen irgendwann zurück und zum Ende Frühling auch wieder der Großteil der Island-Reisenden ;-)


Die Ringstraße: Die große Runde einmal um die Insel auf der Straße Nummer 1 (Ringstraße) sind 1385 km. Das hört sich nun erst einmal nicht so richtig berauschend viel an, manche Autourlauber reißen das schon einmal auf ihrem Weg nach Italien oder Spanien am Stück ab. Das sollte man auf Island nicht versuchen, die Straßen sind doch etwas anders (obwohl die Ringstraße insgesamt recht gut ist), vor allem aber macht es keinen Sinn! Auch eine Woche ist für eine Umrundung viel zu wenig, man will ja schließlich auch was sehen. Nehmen Sie sich für eine große Runde zwei oder noch besser drei Wochen Zeit, Sie werden es nicht bereuen! Es geht darum, auch einmal abwettern zu können, ohne unter dem zeitlich Druck zu stehen, weiterfahren zu müssen. Nicht nur der Geysir ist bei Regen einfach Mist, die anderen landschaftlichen Höhepunkte auch! Aus diesem Grund nehmen wir uns für unsere Touren immer nur einen überschaubaren Bereich der Insel und reißen nicht unnötig Kilometer. 


Die Vogelwelt: Auch wenn man nicht zu den Berufsornithologen zählt, übt die Vogelwelt Islands auf den Betrachter eine Faszination aus. Da ist natürlich der Papageitaucher, den jeder kennt und den man auch sehen möchte. Ab Ende April tauchen die Tierchen auch wieder auf Island auf und verschwinden im September wieder. Aber auch die Mengen an anderen Seevögeln an den Vogelfelsen sind extrem beeindruckend. Dazu kommt eine große Bandbreite an Entenarten, Tauchern, Schnepfen, Brachvögeln, Schwalben und auch einige Greif- und Singvögel. Es lohnt sich, das Fernglas mitzunehmen, die Beobachtungsmöglichkeiten im Sommer sind sehr gut!


Die Nordlichter: potenziell kann es immer Nordlichter geben, im Sommer ist es aber auch nachts zu hell, als das man sie sehen kann. Ab Ende August/Anfang September wird es nachts wieder dunkel genug und bis Mitte April ist es auch noch genügend dunkel in der Nacht, dass man bei klarem Himmel und Nordlichtaktivität sich Hoffnung auf das Himmelsspektakel machen kann. Es ist ein extrem eindrucksvolles Ereignis, wenn man kräftiges Polarlicht über einer schönen Landschaft sieht! Auch dafür können Sie mit uns in kleiner Gruppe unterwegs sein!


Reiten auf Island: Wer dem Reitsport zugetan ist oder das Reiten auch nur einmal ausprobieren möchte, kann es hier an vielen Stellen tun. Höfe, die einmalige und geführte Ausritte anbieten gibt es genau so wie auch solche, wo man auch ganze Reitferien machen kann. Wir bieten selber keine Reisen an, die das Reiten beinhalten, es gehört aber für Island einfach dazu, daher soll es hier auch genannt werden. Adressen dafür hält das Internet genügend parat.


GeoRGs kleine Reisegruppen: Kleine Gruppen - großes Erlebnis! Auf Island sind wir mit höchstens 8 Personen gemeinsam unterwegs, den Tourguide eingeschlossen. Das ermöglicht ein intensives Erleben des Landes und die "Logistik der Reisegruppe" bleibt überschaubar, was sehr zum Genuss der Reise beiträgt!
Unsere Reisen liegen auch uns selbst am Herzen (sonst würden wir sie auch nicht machen), daher führen wir sie meist auch mit geringer Teilnehmerzahl durch, falls die Buchungslage dieses ergibt. 


Anreise: Unsere Reisen starten meist in Keflavik, die Trekkingreise beginnt in Reykjavik. Die Icelandair bietet tägliche Flugverbindungen von Mitteleuropa auf die Insel an, Lufthansa und SAS bieten ebenfalls Flüge, seit einiger Zeit auch Transavia. Die Flugzeit beträgt zwischen 3 und 4 Stunden, bei Umsteigeverbindungen auch mehr.
Wer Zeit hat, Flugangst oder auch sein Fahrzeug mitnehmen möchte (...oder aus welchen Gründen auch immer...) kann auch mit dem Fährschiff der Smyril Line von Dänemark über die Färör Inseln nach Island kommen. Einmal in der Woche gibt es eine Fahrt von Hirtshals nach Seydisfördur nahe Egilstadir in Ostisland und auch einmal in der Woche geht es zurück. Die Fahrzeit beträgt 2 1/2 Tage.


Zeitunterschied: Im Winter beträgt der Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit minus eine Stunde, im Sommer sind es zwei Stunden, die man die Uhr zurückstellen muss (...wenn sie dieses nicht automatisch macht).


Einreise und Einfuhr: Für Deutsche genügt zur Einreise der Personalausweis, weitere Informationen auch zur Ein- und Ausfuhr von Waren findet man beim Auswärtigen Amt. Staatsangehörige anderer Länder informieren sich bitte bei den für sie zuständigen Stellen über die Einreisebestimmungen.


Währung und Zahlungen: Zahlungsmittel ist die Isländische Krone, 10 000 Kronen entsprechen gegenwärtig ca. 73 Euro (Stand 24.01.2020). Es ist durchaus üblich mit Bankkarten oder Kreditkarten zu zahlen, auch Kleinbeträge. Bei Kreditkartennutzung wird oft auch die Pin-Nummer benötigt, z.B. bei Self-Service-Tankstellen. Bargeld kann man bei einer Vielzahl von Bankautomaten im ganzen Land bekommen. Es lohnt sich nicht, vor Abreise schon Kronen zu besorgen.


Gesundheit: Das isländische Gesundheitssystem verfügt über einen hohen Standard, durch die dünne Besiedlung des Raumes sind aber Krankenhäuser mit Spezialabteilungen mitunter weit entfernt. Basis-Krankenstationen für einfachere Behandlungsfälle finden sich auch in kleineren Städten. Für Unfälle und bei gesundheitlichen Notfällen wählt man die Nummer 112. Jeder Reisende sollte über eine Reisekrankenversicherung verfügen.


Island individuell oder in einer Gruppe: Sicher kann man Island auch individuell nur für sich, gemeinsam mit Freunden oder mit der Familie zusammenstellen und buchen, dagegen ist gar nichts zu sagen. Reitferien, Golf spielen oder auch Ski fahren kann man machen, wie auch in die Musik-Szene eintauchen oder einfach klassisch mit dem Mietwagen durch die Lande fahren.
Wer aber nicht alleine reisen möchte oder wer in seinem Bekannten- oder Familienkreis keine Nordland-Begeisterten hat, kann sich auch einer Reisegruppe anschließen. Wir kennen die Wege und Plätze, bauen die Reisen so auf, dass wir Zeit haben und es nicht hektisch wird, wir tauschen uns aus und schließlich gewinnen alle, versprochen!