Orchideen Roehl

 

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Firmengeschichte

Der in seiner heutigen Form existierende Betrieb geht zurück auf eine Initiative des Firmengründers, Gärtnermeister Adolf Röhl.
Dieser wurde 1910 in Loccum geboren.
Im Alter von 14 Jahren begann er eine dreijährige Gärtnerlehre, um in anschließenden Lehr- und Wanderjahren ( 1927 - 1936 ) sein Wissen zu vervollkommnen.
Der erste intensivere Orchideenkontakt, speziell Paphiopedilum betreffend, ergab sich in den vier Jahren schwedischer Gartenbautätigkeit.
Es folgten 20 Jahre in Hamburg, als Obergärtner eines namhaften Jungpflanzenbetriebes, unterbrochen von Kriegsteilnahme und vierjähriger Kriegsgefangenschaft.
In die Hamburger Jahre fielen erste erfolgreiche Paphiopedilum - Aussaaten ( auf den Mutterpflanzen ) und der Eintritt in die DOG - Gruppe Hamburg im Jahre 1948.
1958 erfolgte ein Ortswechsel ins westfälische Soest. Dort wurde dann 1961 der sich heute noch am selben Ort befindliche Gartenbausiedlungsbetrieb durch Adolf Röhl, Ehefrau Ingeborg und Sohn Jens gegründet.
In den Anfangsjahren wurden neben Orchideen zunächst auch andere Zierpflanzen gezogen. Die Umstellung auf den reinen Orchideenbetrieb erfolgte nach zehn Jahren. 1980 wurde der Betrieb durch Gärtnermeister Jens Röhl übernommen. Seit den Anfangsjahren war dieser, gemeinsam mit dem Vater, für die Belange des Betriebes verantwortlich gewesen.
Die hohe Qualität der Zusammenarbeit zwischen Vater und Sohn zeigte sich in interessanten Neuzüchtungen und deren großen Erfolgen bei nationalen und internationalen Fachausstellungen. Viele der dort gezeigten Exponate wurden mit hohen und höchsten Auszeichnungen bedacht.
1985 vervollständigte sich der Familienbetrieb mit Eintritt des Bruders, Diplombiologe Dirk Röhl und dessen Ehefrau Sylvia Hinrichsen-Röhl, so dass eine Ausdehnung des Privatverkaufes möglich wurde. Dieser nimmt bis heute einen wesentlichen Teil der Vermarktung ein.
1990 starb der Firmengründer Adolf Röhl.
1991 wurde der Betrieb auf eine Gesamt - Unterglasfläche von 2000 Quadratmetern erweitert. Bis heute zeugen Ehrungen und Medaillen (zuletzt zahlreich vergeben auf der Bundesgartenschau in Schwerin im Jahre 2009 und der Landesgartenschau in Hemer 2010)  von gärtnerischem Können und noch immer gilt es, Neuzüchtungen vorzustellen und mit ihnen Anklang zu finden.

Mit dem Jahre 2008 hat nun, durch die Errichtung unserer Biogasanlage, ein ganz neues Kapitel angefangen. Eine Energieversorgung durch nachwachsende Rohstoffe dient nicht nur einer positiven Betriebsentwicklung, sondern ist auch für eine dauerhafte Erhaltung der Umwelt richtungsweisend.

Während der erzeugte Strom etwa 1000 Haushalten dient, wird die entstehende Abwärme zur Beheizung der Gewächshäuser genutzt.

Ein wichtiger Schritt zur dauerhaften Zukunftssicherung dieses Standortes.


 



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